Du stehst vor einer beruflichen Herausforderung und dein erster Gedanke ist: Ich brauche noch eine Ausbildung. Noch ein Zertifikat. Noch ein Seminar. Und danach, ja danach, bin ich endlich gut genug. Kennst du das? Ich schon. Und ich kenne unzählige Frauen in meiner Arbeit, die genau so fühlen.
Aber hier ist die unbequeme Wahrheit: Das Hochstapler-Syndrom verschwindet nicht mit der nächsten Ausbildung. Es verschwindet, wenn du weißt, für wen du perfekt bist.
Warum wir uns als Hochstapler fühlen
Stell dir vor, du bist Webdesignerin (so habe ich mich lange bezeichnet). Jemand fragt dich, ob du einen umfangreichen Webshop bauen kannst. Du kannst es nicht, zumindest nicht auf dem komplexen Niveau, welches der Kunde braucht. Und sofort schleicht sich ein Gedanke ein: Darf ich mich überhaupt Webdesignerin nennen? Bin ich wirklich eine, wenn ich das nicht kann?
Das ist nicht das Hochstapler-Syndrom. Das ist fehlende Positionierung. Jahrelang auch mein großes Thema.
Wer für alle alles sein will, wird sich immer irgendwo nicht gut genug fühlen. Weil es immer jemanden gibt, der etwas kann was du nicht kannst. Weil der Markt immer eine Frage stellen wird, die du nicht beantworten kannst, wenn du dich zu breit aufstellst.
Was wirklich passiert wenn du klar positioniert bist
Wenn ich sage, ich bin Expertin für:
- Coaches, Therapeute, Trainer, Energetiker mit dem Thema Positionierung in der digitalen Welt
- Menschen die mit Social Media überfordert sind und sich Alternativen wünschen
- Scanner-Persönlichkeiten, die unter eine fehlenden Spezialisierung leiden
- Alle, die Angst vor einer Nischenpositionierung haben, weil sie sich nicht einengen lassen wollen
- Selbständige, die nicht wissen wie sie ihren Expertenstatus kommunizieren können
dann brauche ich mich nicht mehr zu fragen, ob ich gut genug bin. Dann weiß ich, dass ich es bin. Weil ich ganz genau erarbeitet habe, für wen ich die Richtige bin. Und damit auch für wen nicht.
Wenn jemand einen Webshop will, bin ich nicht zuständig. Kein schlechtes Gewissen, keine Selbstzweifel. Einfach nicht meine Zielgruppe. Das ist der Unterschied. Nicht mehr Wissen, sondern mehr Klarheit.
Der Weg dorthin
In meiner Arbeit gibt es dafür einen klaren Prozess. Zuerst der Blick nach innen: wer bin ich, was kann ich wirklich, was macht mich aus. Das ist der rote Faden, dein Fundament.
Dann der Blick nach außen: wo ist mein Platz im Markt, wo werde ich gebraucht, wo ist noch Raum. Das ist der Blaue Ozean, deine Positionierung im Markt.
Und dann kommt das, was viele nicht erwarten: die eigene Methode. Wer mit eigenen Coachingkarten arbeitet, ein eigenes Buch geschrieben hat, einen Prozess entwickelt hat der seinen Namen trägt, dem zweifelt niemand mehr die Expertise an. Auch er selbst nicht.
Wissen vs. Identität
Die nächste Ausbildung gibt dir Wissen. Positionierung gibt dir Identität. Und Identität ist das, was das Hochstapler-Syndrom von innen auflöst.
Du musst nicht alles können. Du musst nur wissen, was genau du kannst, für wen du Gold wert bist, und wie du das so kommunizierst, dass die richtigen Menschen es auch verstehen.
Genau das ist der Prozess, bei dem ich dich begleite.