
Bist du heute Morgen auch wie aus dem Ei gepellt aufgestanden?
Hast du dich schon mit dem ersten Kaffee, deiner makellosen Haut und deinen frischen Haaren (immer noch top gestylt vom Vortag) in deinen Paradies-Garten auf deine Designer-Gartenmöbel gesetzt und ganz spontan und natürlich ein Video aufgenommen, in dem du schon im ersten Satz jeden emotional genau dort abholst, wo er gerade steht? Nachmittags beantwortest du – zwischen deiner 2. heutigen Story und dem Making-of deines heutigen Workshops – schnell die durchgehend sympathischen und abwechslungsreichen Kommentare?
Nein? Überraschend? Kaum! Instagram-Marketing ist nichts, was den meisten von uns so nebenbei von der Hand geht. Die meisten von uns (ich nehme mich da nicht aus) fühlen sich vor der Kamera nicht wohl, die meisten von uns (auch da nehme ich mich nicht aus) brauchen 10 Versuche, bis das Video auch nur annähernd infrage kommen würde, jemals veröffentlicht zu werden. Ich zum Beispiel möchte nicht zwingend ständig als Person sichtbar sein, mit dem, was ich trage, damit wie ich rede und wie ich aussehe – obwohl ich ein extrovertierter Mensch bin, der gerne redet. Wie müssen sich da erst viele introvertierte Menschen fühlen? Ich fühle mich allerdings sehr wohl und sicher mit meiner Expertise und meinem Fachwissen, ich teile gerne meine Tools und gebe gerne Impulse und Workshops – aber ich teile einfach nicht gerne mein Gesicht.
Ich weiß, dass es vielen von uns Unternehmerinnen so geht.
Ein Video, welches unserer Persönlichkeit, Professionalität und Natürlichkeit gerecht werden soll, ist technisch für Laien gar nicht so einfach zu erstellen. Du brauchst gutes Licht, idealerweise ein Mikro und eine gute Kamera natürlich auch – ahja und einen schönen Paradies-Garten mit Designermöbeln am besten auch noch dazu. Abgesehen davon sind Textinhalte die jeder Beitrag auf Instagram, TikTok und Co benötigt wirklich viel Arbeit. Es geht um Storytelling. Nicht falsch verstehen – ich liebe Storytelling – ich liebe Storys, ich tue mir, als Marketerin natürlich leicht sie zu finden und erzähle sie auch liebend gerne, aber wie viele Storys schaffst du so nebenbei? Um dich zu vermarkten? Und damit meine ich Storys, die fesseln, die eine emotionale Botschaft haben und deine Kunden erreichen, sodass sie neugierig werden auf dich und dein Produkt? Nicht so viele? Überraschend? Nicht wirklich. Das ist nämlich ein eigener Beruf! Texter oder Marketer. Kein „macht jeder Selbständige ganz einfach so nebenbei mit“!
Ich bin von all dem keine Ausnahme – auch wenn es zu meinem Berufsbild gehört – ich bin kein großer Fan von Social Media. Ich nutze es selbst wenig und beruflich noch weniger motiviert. Und JA – ich darf das! Sogar als Positionierungsstrategin! Denn nur weil es Social Media gibt, heißt es nicht, dass wir uns verbiegen müssen. Verbiegen zu einem Weg, der uns nicht liegt. Hin zu einem Stressgefühl, wenn wir wissen, wir müssten Kommentare beantworten und andere Posts kommentieren, um Communitybuilding zu betreiben. Hin zu dem Gefühl viel Zeit zu investieren und dennoch mit den Ergebnissen nicht zufrieden zu sein. Ich darf das für mich so entscheiden! Und du auch!
Wenn ich dir eine Last heute und hier nehmen kann – dann ist es dieser Druck auf Instagram, Facebook oder TikTok regelmäßig Videos posten zu müssen. Ich möchte dir einen anderen Weg aufzeigen, nämlich Pinterest.
Pinterest vs. Social Media
Pinterest ist keine Social-Media-Plattform, sondern eine Suchmaschine (Mehr Informationen dazu in diesem Blogbeitrag). Der Vorteil einer Suchmaschine betreffend dein Gesicht ist der: Du musst es nicht zeigen! Oder meinst du, es hat sich schon einmal ein potenzieller Kunde darüber geärgert, dass er bei der Google-Suche kein Video von dir zu sehen bekam? Genauso ist es auch auf Pinterest.
Ein Pinterest Pin braucht folgende Dinge, um erfolgreich zu sein:
- Eine wirklich ausgezeichnete grafische Gestaltung! Diese kann sich aber in Form eines Templates erstellen und auch wiederholen lassen.
- Eine spannende Headline, die Keywords enthält und die zu deinem Thema passen
- Eine einfache sachliche Beschreibung, wo der Klick auf den Pin hinführt
- Ein Ziel auf deiner Website (ein Blogbeitrag oder Salesfunnel), wo dieser Pin hinzeigen kann.
FERTIG!
Ein Pinterest-Pin braucht folgende Dinge NICHT, um erfolgreich zu sein:
- Ein Video
- Dein Gesicht
- Eine Story
- Einen emotionalen, spannenden Text als Beschreibung
Und jetzt noch das aller aller beste an der ganzen Pinterest-Magie
Es gibt keine Magie. Statt undurchsichtiger Algorithmen, Hashtag-Schlachten und Inhalten, die nach 24 Stunden im digitalen Nichts verschwinden, geht es auf Pinterest um Suchbegriffe und Inhalte, die monatelang — oft jahrelang — gefunden werden. Hier geht es nicht um Follower, sondern um Relevanz und hilfreiche Inhalte. Es geht um Inspiration, Impulse, Wissensvermittlung und Beratung. Somit stellt sich nur eine Frage: hast du relevante Inhalte? Wenn ja, dann ist Pinterest das perfekte Medium für dich. Vor allem, wenn du dein Gesicht lieber ungeschminkt und unverstellt lassen möchtest. Wenn nein, dann ist es kein Hindernis – denn gute Inhalte und Botschaften können wir gemeinsam finden. Diese sind ohnehin für den gesamten Erfolg deines Business relevant – unabhängig von der genutzten Plattform. Und das Schöne ist: gute Inhalte kann jeder finden!
Auch wenn Pinterest kaum Algorithmen hat, die man verstehen muss, so ist es dennoch eine Plattform, bei der man einige Regeln beachten muss, um erfolgreich zu sein. Ich übernehme daher gerne das Setup deines Pinterest Accounts zusammen mit der Entwicklung deiner Content-Strategie. Auch die Befüllung deines Pinterest-Accounts kannst du komplett an mich abgeben. Das, was bei Instagram nicht so einfach ist – du erinnerst dich an die Notwendigkeit von Videos und deinem Gesicht – ist auf Pinterest sehr leicht möglich. Ich kann jede Woche 8 Pins für dich erstellen und dein Beitrag dazu beschränkt sich monatlich auf einen 1-stündigen Call mit mir und das Schreiben der Rohfassung von 2 Blogbeiträgen. Machbar, oder?
Falls du neugierig geworden bist, freue ich mich auf ein Kennenlernen in einem meiner kostenlosen Erstgespräche. Ich verspreche dir, in 30 Minuten kann man ganz schön viel Mehrwert reinpacken.