Und was es mit deiner Positionierung zu tun hat
Als ich mich 2015 vom Vater meiner Tochter trennte und alleinerziehend wurde, stellte sich für mich eine zentrale Frage: Was ist der künftige Sinn in meinem Leben? Ich habe ein gesundes Kind, ich hatte bereits einen Mann und ein Haus. Was kommt jetzt noch? Soll es mein alleiniges Lebensziel sein, meinem Kind beim Großwerden zuzusehen?
Die Antwort kam wie eine Offenbarung: Weiterentwicklung. Das kommt jetzt.
Nur: Alleinerziehend sein lässt wenig Spielraum für Fortbildungen. Meine Inskribtion an der Kunst-Uni 2020 beendete Corona nach einer Woche. Ich hatte monatelang auf diese Ausbildung und die freie Zeit dafür hingearbeitet. Und war gescheitert.
Erst vier Jahre, einen Umzug weg aus Wien und viele Bücher über Mindset und Persönlichkeitsentwicklung später war der Zeitpunkt für eine neue Ausbildung gekommen. Ein Jahr lang machte ich eine Coachingausbildung, einfach aus eigenem Interesse.
Dass ich selbst nicht als Coach arbeiten möchte, war mir bald klar. Klar war mir aber auch: Persönlichkeitsentwicklung wird ein tragender Teil in meinem Berufsleben bleiben. Zu viele Bücher hatte ich dazu gelesen, zu viel mich selbst weiterentwickelt, zu viele Gespräche geführt, zu viel fundiertes Wissen über Therapie und Coaching gesammelt. Das Thema ist weder aus meinem Bücherregal noch aus meinem Freundeskreis noch aus meinem Berufsschwerpunkt wegzudenken.
Tatsächlich arbeite ich seit über zehn Jahren mit Therapeuten und Coaches, unter anderem für den ÖBVP (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie). Das Feld kenne ich von innen und von außen.
Es ist nicht nur meine Positionierung und Expertise Coaches, Therapeuten, Trainer und Berater bei ihrer Personal Brand Strategie zu begleiten. Es ist auch mein tief verankertes Interesse. Ich bin nicht nur Marketingberaterin. Ich bin auch Zielgruppe und interessierte Insiderin gleichzeitig.
Hundert Mindset-Bücher später
Stefanie Stahl, John Strelecky, Stephen R. Covey, die ganzen 1%-Methoden-Workbooks, Journals, Reflexionsbücher. Sie stapeln sich bei mir in den Regalen, und ich habe sie nicht nur gekauft. Ich habe sie gelesen. Markiert. Mit ihnen gearbeitet.
Als mich vor einiger Zeit eine Kollegin bat, ihren Buchentwurf Korrektur zu lesen, war das eine weitere Offenbarung: Mein Hobby und mein persönlicher Sinn im Leben hatten mich zu einer Expertin für „Methoden“ gemacht. Denn genau darum geht es in Wahrheit in all diesen Büchern. Um den roten Faden, der sich durchzieht. Um ein Thema, das sonst noch niemand in dieser Form thematisiert hat. Und das Ganze gefärbt mit der Lebenserfahrung, dem eigenen System und der Signatur der Autoren.
Was wirklich zwischen den Buchdeckeln steckt
Gute Mindset-Bücher erzählen von einem eigenen Zugang zu einem Problem. Von einer eigenen Methode. Sie beschreiben einen Weg, den der Autor schon gegangen ist und den man selbst auch gehen kann. Sie sind ein Leitfaden. Sie geben Sicherheit. Sie geben Orientierung.
Genau das macht ein gutes Mindset-Buch aus. Und genau das macht auch eine gute Coaching-Methode aus.
Beide bauen auf demselben Prinzip auf: einer klaren Struktur, durch die jemand anderes hindurchgeführt wird. Beide brauchen einen Anfang, definierte Etappen, konkrete Übungen, ein erkennbares Ergebnis. Und beide funktionieren nur, wenn sie aus echter Erfahrung gewachsen sind.
Aus meiner Marketingerfahrung weiß ich, wie man eine Methode sichtbar und verkaufbar macht. Aus meiner Begeisterung für Mindset-Bücher weiß ich, was eine Methode wirklich kommunizierbar macht. Und genau diese Kombination ist meine Spezialität, wenn ich Coaches, Therapeuten und Trainer dabei begleite, ihre eigene Methode zu entwickeln und perspektivisch ihr eigenes Workbook oder ihr eigenes Buch.
Warum ich dir das alles erzählt habe
Du hast gerade ein Stück meiner Lebensgeschichte gelesen. Eine Trennung, eine gescheiterte Fortbildung, viele Jahre der Suche, eine Coachingausbildung, ein Bücherregal voller Mindset-Bücher und der Moment, in dem mir bewusst wurde, was meine wahre Expertise ist.
Genau diese Geschichte ist die Essenz meiner Arbeit. Ohne sie wäre ich Marketingberaterin wie tausend andere. Erst durch sie bin ich die richtige Begleiterin für Coaches, Therapeuten und Trainer. Meine Lebensgeschichte ist nicht das Drumherum meiner Expertise. Sie ist die Essenz.
Und genauso ist es bei dir.
Der Kern deiner Methode liegt nicht in deiner Ausbildung. Nicht in deinen Werkzeugen. Nicht in den Techniken, die du beherrschst. Er liegt in deiner Lebensgeschichte. In den Krisen, durch die du gegangen bist. In den Erkenntnissen, die du dir hart erarbeitet hast. Indem, was nur du auf diese Weise verstehst, weil du es selbst durchlebt hast.
Deshalb lass mich auch deine Geschichte hören, zumindest einen Teil davon. In einem dreißigminütigen Gespräch erzählst du mir, was dich zu dem gemacht hat, was du heute bist. Und ich höre zu, mit den Ohren der Marketingstrategin und der Mindset-Insiderin gleichzeitig. Ich höre, wo dein roter Faden liegt. Wo deine Methode bereits angelegt ist, auch wenn sie für dich vielleicht noch unsichtbar ist. Und wo der Weg zu deinem eigenen Workbook, deinem eigenen Buch, deiner eigenen Signatur beginnt.